Herr Präsident! Frau Abgeordnete! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zunächst einmal will ich meine Antwort mit einer Wiederholung meines Dankes verbinden. Viele Vorlagen hätten wir, gerade in den letzten Wochen, nicht mehr durch den Haushalts- und den Verteidigungsausschuss bekommen, wenn nicht auch die Union – das will ich hier deutlich sagen – mitgestimmt hätte. Von meinen Kolleginnen und Mitstreitern bei Grünen und SPD habe ich nichts anderes erwartet. Aber an der Stelle auch einen ausdrücklichen Dank an die CDU/CSU-Fraktion,
weil das wirklich ein Ausdruck großer Verantwortung für das ist, was passiert.
Es geht um Beschaffungen, die alle unterschriftsreif waren, die vorbereitet waren. Es geht um Fregatten, es geht um U-Boote, es geht um Luftabwehrsysteme, es geht um vieles andere mehr. Und alles, was wir jetzt nicht mehr auf den Weg gebracht hätten, wäre abgebrochen im Sinne von: Wir hätten neu ausschreiben müssen, wir hätten neu aufsetzen müssen mit der Folge zeitlichen Verzuges, mit der Folge höherer Kosten und gleichzeitig einer verzögerten weiteren Ausstattung der Bundeswehr – ein Umstand, den wir uns alle gemeinsam angesichts der Bedrohungslage nicht erlauben können.
Sehen Sie es mir nach, dass ich jetzt nicht alle Vorlagen nenne – ich glaube, insgesamt waren es dieses Jahr 60 Vorlagen – und aufführe, was darin jeweils vorgesehen war; aber es war Beachtliches.