Schönen Dank für Ihre Frage. – Erst mal ist es so, dass wir in der Tat viel liefern. Wir haben das am Anfang aus den Beständen gemacht, die wir in der Bundeswehr haben, die verfügbar sind und die Waffen umfassen, die sinnvoll sind und die auch einen ganz erheblichen Beitrag zu den militärischen Aktivitäten der ukrainischen Armee geleistet haben. Ich rede hier zum Beispiel von Panzerabwehrwaffen, Flugabwehrwaffen, viel Munition und vielem, was dazugehört.
Jetzt, wo die Bundeswehr, um deren Stärkung wir uns ja auch noch Gedanken machen, damit sie in Zukunft Bestände hat, die viel größer sind als heute – das nebenbei –, gewissermaßen das Mögliche getan hat, sind wir dabei, zu prüfen, welche Möglichkeiten für industrielle Lieferungen existieren. Dafür haben wir sehr sorgfältig all die verschiedenen Angebote der Industrie betrachtet, bewertet und unsere Vorstellungen dazu entwickelt und sind jetzt im engen Austausch mit der Ukraine darüber, was möglich ist. Sie wissen, dass wir im Übrigen alles dafür getan haben, dass auch die finanziellen Handlungsmöglichkeiten der Ukraine diesbezüglich groß sind. Die EU hat mittlerweile 1 Milliarde Euro für die Beschaffung von Waffen bereitgestellt; und das ist auch richtig.