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37. Sitzung
Donnerstag, 19. Mai 202220. Wahlperiode, 37. SitzungEinsetzung eines 1. Untersuchungsausschusses der 20. Wahlperiode zum deutschen politisch-militärisch-zivilen Engagement in Afghanistan 2001 bis 2021
7 VermerkeReaktionswert: hoch230 Wörter Im Protokoll lesen

Herr Präsident, Sie haben völlig recht: Zuhören und Lesen ist immer sehr hilfreich.

Heiterkeitbei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der CDU/CSU

Ja, dann machen Sie das doch mal!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Und, ehrlich gesagt, mit jeder Rede, mit jedem Zwischenruf und erst recht mit dieser Kurzintervention offenbaren Sie wirklich deutlich, dass Sie keinen Plan von Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen haben,

Sehr souverän!

wie sie funktionieren, nach welchen Regeln sie funktionieren. Ich sehe hier gerade eine Reihe von Kollegen nicken, so Kollegen Strasser, der da auch schon Erfahrung hat.

Wirklich, es lohnt sich gar nicht, da einzusteigen. Der Präsident würde mir gar nicht so viel Zeit an dieser Stelle geben.

Deshalb haben wir uns als Fraktionen, die demokratisch sind und Ahnung haben,

Gedanken gemacht, wie wir auch der Verantwortung gerecht werden können, die 20 Jahre Auslandseinsatz in Afghanistan aufzuarbeiten. Noch mal: Kunduz, einige Wochen, 339 Aktenordner, zwei Jahre tagen. Wir saßen da jeden Donnerstag nachts bis teilweise 5 Uhr morgens. Wie lange wollen Sie eigentlich Ihren Untersuchungsausschuss über die 20 Jahre führen?

Das richtige Mittel ist hier die Enquete-Kommission, die mit Wissenschaftlern, mit der Bundeswehr, mit Sachverständigen, mit der Zivilgesellschaft und dem hohen Sachverstand aus den demokratischen Fraktionen dieses Hauses genau die Frage aufarbeiten wird,

Aber Sie machen doch auch mit, oder nicht? Bleiben Sie außen vor?

welche Lehren wir ziehen müssen. Noch mal: Lesen hilft, sowohl der Geschäftsordnung des Bundestages, der Regeln des Untersuchungsausschusses als auch des Koalitionsvertrags. Vielleicht ist das besser investierte Zeit, als solche wirklich grottigen Anträge zu schreiben.

Beifallbeim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der FDP
Beifallbei der LINKEN

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