Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir die Sanität in der Bundeswehr stärken. Das ist ein ganz wichtiges Anliegen. Wir erleben doch gerade in der Ukraine, was geschehen kann, wenn man tatsächlich in so einer Situation ist, was so ein Kriegsfall bedeutet. Wir behandeln beispielsweise ukrainische verletzte Soldaten. Dort vor Ort sind aber weiterhin sehr viele, die nicht immer so behandelt werden können, wie man sich das wünscht, auf dem Standard, den man sich wünscht. Aber darauf müssen wir ausgerichtet sein.
Wir sind insbesondere mit dem Inspekteur des Sanitätsdienstes in entsprechenden Verhandlungen, um das gewährleisten zu können. Das ist meine Aufgabe, und der komme ich auch nach. Dazu gehört, dass die Bundeswehrkrankenhäuser entsprechend ausgestattet sind und das Beschaffungswesen auch in diesem Bereich schneller wird, sodass wir zügig besser aufgestellt sind. Das habe ich sehr wohl im Blick. Aber die Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren zu organisieren, zum Beispiel dem Roten Kreuz, das fällt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich.