Auch dazu, Herr Abgeordneter, sage ich noch mal: All diese Dinge liegen ebenfalls öffentlich und transparent auf dem Tisch. Auch die Kritik aus der Reaktor-Sicherheitskommission heraus wurde ja von einem Mitglied öffentlich vorgetragen. Wir haben alle zuständigen Institutionen in meinem Haus und in den nachgeordneten Behörden – in ihren jeweiligen Funktionen, die eben unterschiedlich sind – im Rahmen unserer Abwägung miteinbezogen.
Selbstverständlich habe ich mir persönlich und hat sich mein Haus die notwendige Beratung für den Abwägungsprozess hinzugeholt. Alles andere wäre vollkommen fahrlässig. Um genau diese Abwägung seriös treffen zu können, haben wir sehr früh mit den Betreibern gesprochen. Dass wir bereits im März das Gespräch mit den Betreibern gesucht und geführt haben, ist doch ein Ausweis dessen, dass wir auch die Expertise der Betreiber selbst in unsere Abwägung miteinbeziehen wollten und dass es dennoch kontrovers ist, weil auch die nukleare Sicherheit abgewogen werden musste unter dem Eindruck des Krieges von Russland und des Beschusses von Saporischschja, all das haben wir monatelang getan mit dem entsprechenden Ergebnis.
Herr Eckert.