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76. Sitzung
Donnerstag, 15. Dezember 202220. Wahlperiode, 76. SitzungUnternehmen entlasten – Den Start des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes am 1. Januar 2023 in der Krise aussetzen und nach der Krise bürokratiearm umsetzen
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Vielen Dank für diese Kurzintervention. – Das gibt mir noch mal die Möglichkeit, klarzumachen, dass Sie anscheinend immer noch an das Märchen der Freiwilligkeit glauben.

Wie Herr Habeck in Katar?

Sagen Sie das auch Ihren Mittelständlern in Ihrem Wahlkreis?

Sie haben doch in der GroKo mit dem NAP drei Jahre lang versucht, es mit Freiwilligkeit hinzubekommen.

Beifallbei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der SPD

Was haben wir am Schluss gesehen? Dass ein Fünftel der befragten Unternehmen dafür Sorge trägt, dass die Menschenrechte anerkannt werden. Das nennen Sie „Freiwilligkeit, die funktioniert“?

Sagen Sie das den Handwerkern vor Ort? Ihren Handwerkern? Unfassbar!

Nein, es funktioniert nicht. Ich frage Sie: Welches Menschenbild haben Sie eigentlich, dass Sie sich jetzt hierhinstellen und das Lieferkettengesetz mal eben um zwei Jahre verschieben wollen? Sie wollen die Achtung der Menschenrechte verschieben; Sie wollen dafür sorgen, dass Unternehmen die Menschenrechte eben nicht achten.

Das ist eine Unterstellung!

Da stellt sich eher die Frage: Welches Menschenbild haben Sie?

Beifallbeim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD

Wir fahren in der Debatte fort. Die nächste Rednerin ist für die SPD-Fraktion Angelika Glöckner.

Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN

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