Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Meine Damen und Herren auf den Tribünen! Schönen guten Morgen! 22 Seiten umfasst er, der Abschlussbericht zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Corona auf Kinder und Jugendliche. Eigentlich sollte man also eine umfassende und vollständige Aufklärung erwarten. Mir erscheint aber nicht bemerkenswert, was der Bericht beschreibt, sondern was er verschweigt. Man erinnert sich etwa an die 17-jährige Turnerin, die nach dem zweiten BioNTech-Piks ein Jahr ins Krankenhaus musste. Werte Kollegen von der CSU, es geht hier um den berühmten Markus-Söder-Piks und um Impfschäden. Das Thema Impfschäden drängt sich doch geradezu auf.
Blättert der Leser aber nun durch diese 22 Seiten, um zu erfahren, was die Bundesregierung wohl plant,
um Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen aufzuklären und zu erfassen, was sie wohl plant, um derartige Schäden wenigstens zukünftig zu verhindern, was sie wohl plant, um Kinder und Jugendliche für die Impfschäden zu entschädigen,
bleibt man so ernüchtert zurück, wie man es eigentlich schon erwartet hat bei Ihnen.
Denn dazu findet sich schlichtweg nichts.
Nun, liebe Kollegen, dann kläre ich Sie einmal auf.
– Gut zuhören! Aufklärung schadet nie. – Das Paul-Ehrlich-Institut hat bis Februar dieses Jahres 3 227 Verdachtsfälle schwerer Impfschäden bei 12- bis 17-Jährigen registriert. Selbst diese erschreckende Zahl beschreibt das wahre Ausmaß nicht.
Zwar müssen die Ärzte Impfschäden melden. Aber dafür braucht ein Arzt mehr als 30 Minuten, und das auch noch ohne Honorar. Ein klarer gesetzgeberischer Fehler – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Professor Werner Bergholz – auch Ihnen hier als Gutachter bekannt – hat kürzlich auf 266 in Europa an der Impfung verstorbene Kinder und auf über 15 000 schwerwiegende Nebenwirkungen verwiesen. Hinzu kommt natürlich noch das große Dunkelfeld.
Eine im Januar dieses Jahres in den USA veröffentlichte Studie an 8 000 Schülern ab 12 Jahren, die die zweite Impfung mit dem Pfizer-Präparat erhalten hatten
– ich weiß, dass Ihnen die Zahlen nicht gefallen –,
ergab beispielsweise bei 17 Prozent Hinweise auf diverse Arten von Herzschäden; das ist nahezu jedes fünfte Kind. Bezogen auf die 12- bis 17-Jährigen und deren Impfquote in Deutschland ergäbe dies etwa 260 000 Fälle. Das wäre höchster Alarm – und die Regierung dreht sich weg und bemäntelt die schrillen Alarmglocken noch mit einem lügnerischen Abschlussbericht.
Nein, es reicht nicht, Herr Rix, dass Sie dreimal auf Fehler verwiesen haben, die passiert seien. Das sind nicht mehr als Krokodilstränen. Wir brauchen Aufklärung. Nichts darf vertuscht werden, sämtliche Hindernisse zur Erfassung von Impfschäden müssen beseitigt werden, und die Opfer müssen angemessen entschädigt werden. Schlimm genug, dass ich dies hier überhaupt noch erwähnen muss.