Sie sehen an den Ereignissen der letzten Tage und Wochen, dass solche Bedrohungen nicht an Ländergrenzen haltmachen, sondern dass es Bedrohungen sind, die uns alle betreffen, ganz gleich, wo wir leben, ganz gleich, wo wir arbeiten. Sie bedrohen vor allem die politische Ordnung des Kontinents, auf dem wir leben und auf dem wir das große Glück haben zu leben. Unterschätzen wir nicht, was diese subversiven Bedrohungen, zum Beispiel unserer Nachrichten- und Informationsquellen, mit der Bevölkerung machen! Deswegen, glaube ich, stehen wir hier erst ganz am Anfang dessen, was wir tun müssen. Da ist viel auf nationaler Ebene zu leisten, sehr viel auch für die Länder und die Kommunen.
Aber das Ganze geht wiederum nur, wenn wir uns in der Europäischen Union gut miteinander abstimmen. Und auch in diesem Zusammenhang bin ich ausgesprochen dankbar, dass Großbritannien bereit ist, an dieser Arbeit Kontinentaleuropas mitzuwirken, gerade auf der nachrichtendienstlichen Ebene. Auch in vielen anderen Bereichen brauchen wir die Briten. Es geht nur zusammen.
Der abschließende Fragesteller sowohl in dieser Fragerunde als auch in dieser Befragung ist Maik Brückner für die Fraktion Die Linke.