Frau Abgeordnete, ich kann Ihnen zunächst einmal bestätigen: Die Haltung der Bundesregierung, auch mit Blick auf die Beschlussfassung des Bundestages, ist diesbezüglich eindeutig. Wir werden nicht mehr in die Atomenergie einsteigen und die atomare Nutzung nicht weiter verfolgen.
Trotzdem haben wir es mit dem strahlenden Erbe zu tun. Es gibt sehr viele und auch hohe Aufwendungen insbesondere bei der Frage der Endlagersuche und dann auch der Endlagerung. Im übernächsten Jahr werde ich eine Eingrenzung der Endlagerkorridore – es geht darum, welche Regionen für ein solches Endlager infrage kommen – vornehmen und diesbezüglich auch auf Sie zukommen.
Zum zweiten Punkt. Aus dem bisherigen Zwischenlager in Jülich – Sie haben es angesprochen – mussten die radioaktiven Abfälle seit 2014, nach Entscheidung des damaligen Wirtschaftsministers Duin, unverzüglich entfernt werden. Dem kommen wir über das BASE jetzt nach; die Genehmigungen sind alle erteilt.
Ich bedaure, dass wir die Transporte möglich machen müssen; aber wir müssen die Behälter sicher einschließen. Im Zwischenlager Ahaus sind die Einschlussmöglichkeiten gegeben, und das findet jetzt unter größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen statt.
Es gibt noch die Möglichkeit zu einer Nachfrage.