Vielen Dank, Frau Vorsitzende. – Meine Frage geht an Frau Ministerin Bär. Ich begrüße es sehr und freue mich darüber, zu hören, dass jetzt im Haushalt erstmals gezielt Mittel für die Frauengesundheitsförderung vorgesehen sind. Das ist ein überfälliger Schritt im Kampf gegen den Gender Data Gap.
Beide Diagnosen, Endometriose und Menopause, verbinden zentrale Aspekte, und zwar die Hormone. Hormonell assoziierte Erkrankungen gibt es viele: PMS, Migräne, Ovarialzysten. Schwerpunkte zu setzen, finde ich hier sehr wichtig. Aber ebenso entscheidend ist es, nun den Blick nicht zu verengen. Der Fokus darf nicht dazu führen, dass andere Erkrankungen unter den Tisch fallen oder gar unter dem Deckmantel von Endometriose und Menopause unsichtbar bleiben.
Daher meine Frage an Sie: Gibt es umfassende Strategien mit dem Bezug, die hormonellen Erkrankungen in ihrer gesamten Bandbreite mitzudenken, oder bleibt Frauengesundheit weiterhin ein Randthema mit Leuchtturmprojekten, statt dass es eine echte strukturelle Veränderung gibt?