Vielen herzlichen Dank für die Frage, Frau Kollegin, und ich bin Ihnen auch dankbar, dass Sie, auch wenn es manchmal an der einen oder anderen Stelle anders zu vernehmen ist, Leid nicht gegeneinander ausspielen. – Ich glaube, gerade bei den Krankheiten, die Sie angesprochen haben, ist es ganz wichtig, Frauen besonders in den Blick zu nehmen.
Frauen stellen über die Hälfte der Bevölkerung, und trotzdem ist ihr Anteil an der Forschung – auch bei der Frage der Arzneimittel und hinsichtlich der Frage der Diagnosen – sehr, sehr unterentwickelt. Also, wir sind im Jahr 2025 dabei tatsächlich noch Entwicklungsland.
Wir werden uns, wie gesagt, im nächsten Wissenschaftsjahr, wenn es um die Zukunft der Medizin geht, schwerpunktmäßig auch mit dem Thema Frauengesundheit beschäftigen. Auf der einen Seite wird es eben ganz gezielt um Krankheiten gehen, die ausschließlich Frauen bekommen können, auf der anderen Seite geht es aber eben auch um Krankheiten, die alle bekommen können, bei denen wir aber noch einmal speziell den Fokus auf Frauen legen. Denn Sie wissen es selber: Bei Schlaganfällen, bei Herzinfarkten reagieren Frauenkörper anders als Männerkörper.
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