Vielen Dank für die Frage. – Wir stecken in der Tat den Großteil der zusätzlichen Mittel, die wir für die Infrastrukturmodernisierung haben, in die Schiene. Das ist auch absolut notwendig, weil die Schieneninfrastruktur vernachlässigt ist und deshalb die Zuverlässigkeit auf dem Schienennetz nicht gegeben ist. Dabei spielt die Sanierung der Hochleistungskorridore, die wir anpacken, eine besondere Rolle – insgesamt 42 bis 2036, also so lange, wie das Sondervermögen läuft.
Das ist aber nicht die einzige Maßnahme, die hilft, die Kapazität zu verbessern. Das kann man auch mit Digitalisierung schaffen, also ETCS und entsprechender Ausrüstung des Wagenmaterials. Dafür steht in den nächsten Jahren auch viel Geld zur Verfügung. Das wollen wir verstärkt umsetzen. Dabei können wir, ohne dass wir einen Ausbau machen, die Kapazität um bis zu 20 Prozent erhöhen.
Aber wir wollen uns auch – das wäre der dritte Punkt – in dem Sektor insgesamt mit vielen Akteuren zusammensetzen, um bestimmte Problematiken sehr schnell zu klären, zum Beispiel, wie wir Knoten entlasten können. Dafür brauchen wir aber alle zusammen an einem Tisch.