Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich bin eine Frau der Generation X. Wir sind nachts durch Parks gegangen ohne Handy, ohne Tracking-App und ohne Angst vor dem, was uns heute als Bereicherung verkauft wird.
Wir mussten nicht zwischen Familie, Beruf und Selbstverwirklichung wählen, weil die Entscheidung für Mutterschaft und Familie möglich war, ohne die Familie finanziell ins Abseits zu stellen. Wir waren frei.
Heute können viele von Ihnen gar nicht mehr sagen, was überhaupt eine Frau ist. Eine denkbar schlechte Voraussetzung für Frauen und Familienpolitik, meinen Sie nicht?
Wir brauchen keine Quoten, die unsere Leistungen entwerten, oder Programme, die Fürsorge und Muttersein als reaktionär und rückständig diffamieren.
Wir haben echte Probleme. Frauen sind gezwungen, nachts Umwege zu gehen, männliche Begleitungen zu suchen. Unser stiller Rückzug aus Gefahrenzonen wie Nahverkehr,
Schwimmbädern, Stadtbildern macht Frauen jeden Tag ein bisschen unsichtbarer, nicht das fehlende Gendersternchen.
Schauen wir doch mal nach Afghanistan. Dort wird Frauen und Mädchen systematisch das genommen, was hier als selbstverständlich gilt:
Bildung, Teilhabe am öffentlichen Leben – wenn, dann geht das dort nur voll verschleiert –, medizinische Versorgung, weil Männer fremde Frauen nicht anfassen dürfen. Frauen sterben in Afghanistan wegen unterlassener Hilfeleistung.
Männer dort entscheiden über das Leben der Frauen, ihre Bewegungsfreiheit, ihre Zukunft, einfach alles.
Wenn Sie unsere Frauen tatsächlich schützen wollen, warum lassen Sie dann Tausende von Männern aus Afghanistan, wo Frauen systematisch entrechtet werden, hier einfliegen? Deren Frauenbild und Prägung bleibt doch nicht an der Grenze zurück, meine Damen und Herren!
Und hier in Deutschland? Jeder zweite Muslim unter 40 befürwortet die Scharia. Das war’s dann mit den Frauenrechten, meine sehr verehrten Damen und Herren. Tolle Zukunftsaussichten!
Ignorieren wir diese Entwicklungen, riskieren wir das endgültige „Ade christliches Abendland“. Dann: Willkommen im Patriarchat Germanistan!
Das will auch die Mehrheit der hier lebenden Muslime nicht.
Noch nicht.
Die selbsternannten Vorkämpfer/-innen/-innen/-innen/-innen/-innen
für Gleichberechtigung auf Überweisungsträgern
schauen bei genau diesen Entwicklungen viel zu häufig weg oder relativieren sie. Sie lassen die Frauen im Stich. Sie sind alle Heuchler.
Schluss mit kulturellen und religionssensiblen Ausreden! Hören Sie auf mit der Frauentagsfolklore, und beenden Sie endlich die Politik, die Frauen und Mädchen schleichend,
aber unaufhörlich einwandernden und heranwachsenden islamistischen Patriarchatsvertretern unterwirft!
Vielen herzlichen Dank.