Nein. Vielen Dank.
Auf europäischer Ebene gibt es noch einige Länder, die AKWs am Laufen haben und auch neu planen. Das ist völlig in Ordnung. Das sind unterschiedliche Strategien, unterschiedliche Realitäten und auch unterschiedliche Planungsvorhaben. Spanien beispielsweise setzt weiterhin auf einen Atomausstieg 2035.
Bei den bisherigen Diskussionen darf man nicht vergessen – das gerät ja gerne in Vergessenheit –, dass es viele ungeklärte Fragen rund um das Thema Kernkraft gibt; es wurde schon angesprochen. Die Frage ist: Wie gehen wir mit unserem Atommüll um? Es gibt ein Land, das schon ein atomares Endlager gefunden hat, es gibt andere Länder, die bereits in der Planung sind. Wir sind immer noch auf der Suche, und dies wird ein etwas längerer Prozess.
Es wurden auch schon andere Probleme angesprochen: die Kosten und die Frage der Uranabhängigkeit. Nichtsdestotrotz möchte ich sagen, dass es im Zusammenhang mit dem Thema Technologieoffenheit völlig in Ordnung ist, über solche Geschichten zu diskutieren und Entwicklungen zu beobachten. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn wir in den Diskussionen, die wir hier heute führen, auch nur den Anschein erwecken, dass wir einen Schalter umlegen und sagen können, es habe jetzt hier vor Ort Auswirkungen auf unsere derzeitige Situation.
Wir dürfen vor allem nicht zulassen, dass diese Diskussion dazu führt, dass die Erfolge, die wir im Bereich der erneuerbaren Energien bereits haben, in Abrede gestellt werden, und vor allem auch der Eindruck entsteht, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, der falsche sei. Deswegen lehnen wir diesen Antrag ab.
Herzlichen Dank.