Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Herr Lindh, nachdem Sie viele Minuten Ihrer Redezeit nicht zum eigentlichen Thema gesprochen haben,
wieder zurück zu unserem Antrag.
Sie haben richtigerweise festgestellt, dass eine multikulturelle Gesellschaft auch eine kriminelle Gesellschaft ist,
und wir werden den Linksstaat, den Sie hier in den letzten Jahren umgebaut haben, wieder zu einem Rechtsstaat machen.
Der Grünenpolitiker Cohn-Bendit sagte schon 1991 über die multikulturelle Gesellschaft, sie sei – Zitat – „hart, schnell, grausam und wenig solidarisch“, sie sei von „beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt“ und habe „die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen“; Zitat Ende.
Heute leben wir in dieser dystopischen Realität; denn die bundesdeutsche Gesellschaft ist bereits in verschiedene Gruppen auseinandergefallen. Sie alle hier beschwören immer die sogenannte Vielfalt als politische Erlösung und als eigentlichen Sinn dieser Republik. Dabei reden Sie über die harten Folgen für Polizei, Justiz, Schulen und Stadtteile lieber nicht. In Wahrheit bedeutet dies aber, dass Volksgruppen in einer Republik und einem Rechtswesen leben müssen, die von Recht und Gerechtigkeit äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben.
Sobald es um Werte, Sitten, Ehrbegriffe, Familienstrukturen und das Verhältnis zum Staat geht, stecken Sie den Kopf in den Sand.
Fakt ist: Es gibt bestimmte ethnische Gruppen in diesem Staat, die diese Rechtsordnung ablehnen, sie untergraben
und mit ihrer Kultur auch Systeme der Paralleljustiz ins Land gebracht haben.
Das weiß nicht nur jeder Bewohner einer westdeutschen Großstadt, sondern auch jeder Polizist in diesem Land.