Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Verehrtes Publikum! Der Anfang des Titels dieser Aktuellen Stunde der Grünen lautet: „Dürre in Deutschland – Bedrohung für Mensch, Wirtschaft und Natur“. Schaut man sich allerdings die Daten des Deutschen Wetterdienstes, kurz DWD, an, so kann man erfahren, dass nichts, aber auch gar nichts auf eine bevorstehende Dürrekatastrophe hindeutet. Das Gegenteil ist der Fall: Von 1881 bis 2023 verzeichneten die Daten des Deutschen Wetterdienstes sogar einen leichten Anstieg des durchschnittlichen Niederschlages pro Jahr.
Ich würde euch von den Grünen empfehlen, mal Statistiken zu lesen. Es wäre vielleicht auch sinnvoll, wenn die Grünen sich ein bisschen mehr mit Diagrammen beschäftigen würden, weil da alles drinsteht. Der Bericht in der ZDF-Sendung „heute“ zum Beispiel vom 04.07.2024, also vom letzten Jahr, trug doch den Titel: „Woher kommt der ganze Regen in Deutschland?“ Zum Sommer 2024 hieß es: „so viel Niederschlag wie nie“. Hauptgrund soll natürlich der Klimawandel sein. Der Bayerische Rundfunk schrieb am 25.09.2024: „Forscher warnen: Extreme Regenfälle künftig doppelt so häufig“ in Deutschland. Schuld daran soll natürlich der Klimawandel haben.
Und nun warnen die grünen Ökosozialisten vor einer bevorstehenden Dürrekatastrophe. Sagt mal, sprecht ihr Klimahysteriker euch eigentlich vorher nicht mal ab?
Wenn es regnet, ist es der Klimawandel. Ist es trocken, ist es auch der Klimawandel. Sie versetzen die Menschen da draußen sinnlos in Panik, und ihr gebt euch mittlerweile noch nicht mal Mühe dabei.
Moment, warten Sie mal eine Sekunde. – Wir haben gerade darüber gesprochen. Es ist die erste Rede. Ich habe es vorhin deutlich gesagt, und deswegen wäre ich Ihnen jetzt einfach dankbar, wenn wir mit Respekt den Rednern bei ihrer ersten Rede entgegenkommen, so wie wir es hier vereinbart haben.
– Ich wäre Ihnen jetzt sehr dankbar, wenn Sie aufhören würden, mir zu widersprechen. Ansonsten erteile ich einen Ordnungsruf. – Ich habe klar gesagt, es ist die erste Rede, und wir haben klar vereinbart: Bei ersten Reden mäßigen wir uns. Darum habe ich gebeten, um diese Mäßigung.
Die einzige Bedrohung für unsere Wirtschaft, die Natur und die Menschen in unserem Land ist die grüne Politik, die Sie betrieben haben, und auch die Politik, die die SPD und die CDU nun weiterverfolgen. Denn dadurch, dass eine abgewählte Regierung kurz vor knapp das Grundgesetz geändert hat und Klimaschutz dort reingeschrieben hat, würde es für uns als AfD, selbst wenn wir einmal in der Regierung und in dieser Position sind – und ihr könnt davon ausgehen, das werden wir sein; wir schaffen das –,
nahezu unmöglich sein, Dinge wie das Heizungsgesetz, das sinnlose GEG, wieder rückgängig zu machen. Dafür brauchen wir eine Zweidrittelmehrheit, und das dauert noch ein paar Jährchen, bis wir die kriegen.
Dürren hat es in Deutschland schon immer gegeben, da sich das Klima eben ständig im Wandel befindet. Bereits von Herbst 1920 bis Dezember 1921 gab es vier Niedrigwasserphasen des Rheins. 1947 trocknete der Rhein sogar so weit aus, dass die Hungersteine zu sehen waren. Bereits vor 250 Jahren beschrieb der Lanker Pfarrer Wilhelm Jacobs einen nahezu wasserlosen Rhein. 1540 trocknete der Rhein sogar für ein paar Tage vollständig aus, was damals zu einer Trinkwasserknappheit und einer damit einhergehenden Hungersnot führte. Dass es Dürreperioden gibt, liegt nicht am Menschen, das liegt auch nicht an der Industrialisierung; denn die gab es ja schon vorher, und erst recht nicht am CO2.
Ich bleibe jetzt auch mal in Kölle. Bei uns im Rheinland wird das Wort „dröge“, also „drüsch“, als etwas Trockenes, Langweiliges, Reizloses, Ausgelutschtes erklärt. Und dat Einzije, wat hier drüsch is, is de Politik von de Grüne, von der Frau Dröje.
Übrigens, schauen Sie mal nach oben: Es regnet. Also, nehmen Sie bitte gleich einen Schirm mit, sonst werden Sie noch ganz nass.
Hören Sie auf, die Menschen sinnlos in Panik zu versetzen! Aber ich weiß ja auch, worauf solche Debatten abzielen. Erst wurden Nahrungsmittel versteuert. Dann wurde die Arbeit, die man geleistet hat, versteuert. Heute versteuern wir die Luft in Form der CO2-Steuer. Diese Debatten werden ganz klar darauf abzielen, dass uns irgendwann eine Wasserknappheit vorgegaukelt wird und wir eine Wassersteuer brauchen.
Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Bei demjenigen, der solche widersinnigen Debatten anführt und solche Steuern für gut befindet – hören Sie mir zu! –, muss da oben irgendwas kaputt sein. Und ich bin Schornsteinfeger; ich erkenne einen Dachschaden, wenn ich ihn sehe.
Was aber in der Tat für Trockenheit sorgt, das sind Ihre heißgeliebten Windkraftanlagen. Studien belegen nämlich, dass große Windparks der Atmosphäre Feuchtigkeit entziehen, wodurch sich die dahinterliegenden Böden erhitzen und auch schneller austrocknen. Das heißt also, wenn Sie wirklich die anstehende Dürrekatastrophe bekämpfen wollen, dann reißen Sie erst mal diese Vogelschreddermaschinen ab.
Aber suchen Sie sich dafür bitte auch ein Endlager, und verbuddeln Sie diesen Sondermüll nicht einfach in unseren Böden.
Denn wenn wir von der AfD was machen, dann machen wir es auch richtig. Wir von der AfD stehen nämlich für einen echten Naturschutz.
Wir von der AfD stehen für Umweltschutz. Wir von der AfD stehen auch für Tierschutz. Aber wir stehen mit Sicherheit nicht für diesen grünen ideologiegetriebenen Klimaschutz.
Ich bin mir sicher, wir werden hier in Zukunft noch ganz viel Spaß miteinander haben.
Danke schön.