Sehr geehrter Kollege, vielen Dank für die Zwischenfrage. – Ich frage mich dann doch allen Ernstes: Wenn Sie diese Vorschläge gemacht haben, warum stellen Sie hier einen Antrag voller Forderungen, in den Sie nicht mal einen Halbsatz über die Finanzierung reinschreiben?
Weil das die Haushälter machen, Herr Kollege!
Man muss es ja nicht auf fünf Seiten begründen.
Wir merken es immer wieder und auch gerade hier in der Debatte: Wenn es ans Sparen geht, wird es schmerzhaft, und zwar an jeder Stelle.
120 Milliarden haben wir vorgeschlagen! 120 Milliarden!
Dabei ist es wirklich egal, ob wir über die Krankenkassen, die Renten oder die Steuern reden.
Das Ganze ist nicht so einfach, wie Sie von der Oppositionsbank es reinrufen.
Doch! Genau so ist das!
Deswegen will das Ganze gut abgewogen sein. Das erfordert, dass man seine Vorschläge klar darlegt. Und in dieser Wirtschaftsdebatte ist das von Ihrer Seite nicht erfolgt. Das ist unseriös, meine Damen und Herren.
Jetzt möchte ich in meiner restlichen Redezeit darauf verweisen, dass Sie kein seriös durchfinanziertes Konzept haben.
Ich glaube, die Platte hat einen Sprung!
Sie behaupten, man könnte mit lauter Steuergeld die ganzen Probleme lösen.
Wir wollen, dass Wertschöpfung in Deutschland bleibt. Wir wollen den europäischen Binnenmarkt stärken.
Nicht wollen, machen! Sie regieren doch!
Wir als Union stehen für soziale Marktwirtschaft, für industrielle Stärke und für solide Haushaltspolitik.
Sie von der AfD bieten uns den Rückwärtsgang an. Nein, danke! Wir gehen lieber nach vorne. Wir werden dafür sorgen, dass dieses Land wieder wirtschaftlich stark wird, meine Damen und Herren.
