Tagesordnungspunkt 10 · 19. Wahlperiode
Bundestagsdebatte vom 28. Juni 2018 · 42. Sitzung
Der Reaktionswert ist eine Heuristik aus protokollierten Zwischenrufen, Lachen, Kommentaren und Zwischenfragen. Er misst weder Qualität noch politische Bedeutung.
Die Ausschnitte dienen der Orientierung. Der Permalink öffnet den vollständigen, maschinell strukturierten Wortlaut.
1. Rede · Klaus-Peter Schulze · CDU/CSU
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren auf den Besuchertribünen! Aufgrund der aktuellen Entwicklung, die wir seit heute früh den Medien entnehmen können, möchte ich, bevor ich zum aus meiner Sicht wissenschaftlichen Teil meiner Rede komme, darauf hinweisen, dass Ereignisse wie jet
2. Rede · Gero Clemens Hocker · FDP
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Lieber Kollege Trittin, unseren Weidetierhaltern geht es schlecht. Viele Betriebe haben in den letzten Jahren aufgeben müssen. Es geht ihnen schlecht, nicht zuletzt weil Teile unserer Gesellschaft und auch Teile der Politik mitunt
3. Rede · Kirsten Tackmann · Die Linke
Herr Präsident! Liebe Gäste! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mir ist zu viel Ehre zuteilgeworden, aber gut. – In dieser Debatte geht es nicht nur um den Wolf und die Herausforderung, die mit der Rückkehr in seine Heimat zweifellos verbunden ist. Der Wolf ist oft der letzte Tropfen, der das übervolle Fass bei der Weidet
4. Rede · Steffi Lemke · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Herr Präsident! Werte Kollegen und Kolleginnen! Ich bin froh, dass bis auf einige wenige Aussetzer diese Debatte inzwischen deutlich versachlicht ist. Ich finde, dass wir eine sehr gute Anhörung im Umweltausschuss hatten, und ich finde, dass die Koalitionsfraktionen als Ergebnis dieser Anhörung einen wirklich bemerkens
5. Rede · Hermann Färber · CDU/CSU
Frau Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Schaf- und Ziegenhalter im Land leisten einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz, zum Landschaftsschutz, und deshalb ist es wichtig, dass man die Betriebe unterstützt und dass diese Leistung finanziell abgegolten wird. Aber lassen Sie mich hier ein p
6. Rede · Rainer Spiering · SPD
Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebes Publikum! Ich freue mich, dass auch heute Abend wieder viele junge Leute da sind, und ich habe mich eben gefragt: Was werden diese jungen Menschen anlässlich dieser Debatte wohl denken? Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich muss ganz deutlich sagen: Es macht
7. Rede · Karsten Hilse · AfD
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Seit der letzten Debatte zum Thema Wolf ist einiges passiert. Die sächsische CDU hat im Copy-and-Paste-Verfahren das Thema, welches in Sachsen bisher nur durch die AfD als Problem erkannt wurde, für sich entdeckt. Grund dafür ist die nackte Angst der CDU-Genossen, bei der nächste
8. Rede · Karsten Hilse · AfD
Aber natürlich, jederzeit. Von wem? – Ach, von der CDU/CSU, alles klar. Aber gern.
9. Rede · Axel Müller · CDU/CSU
Herr Kollege Hilse, aus Ihrer Rede erschließt sich nicht der Zusammenhang zwischen Wölfen und Migration. Vielleicht können Sie das einmal näher erläutern.
10. Rede · Karsten Hilse · AfD
Aber natürlich. Ich komme sofort dazu. Nachdem Sie sich gemeldet haben, habe ich gesagt, welcher Zusammenhang besteht. Sie können jetzt zuhören. Oder ich kann meine Redezeit dadurch verlängern, dass ich Ihnen antworte. – Natürlich, gerne. – Es ist die Vorgehensweise: In der Migrationskrise hat die Bundesregierung anfan
11. Rede · Karsten Hilse · AfD
Es ginge.
12. Rede · Karsten Hilse · AfD
Ich führe einfach meine Rede fort.
13. Rede · Karsten Hilse · AfD
Weiterhin hieß es, Flüchtlinge würden unsere Rente finanzieren und das Sozialsystem entlasten. Mittlerweile wissen wir, dass überwiegend junge Männer zu uns kamen. Über 80 Prozent von ihnen verfügen nicht über die in Deutschland benötigte Bildung. Der überwiegende Teil lebt vom Sozialstaat. Genauso läuft es beim Wolf.
14. Rede · Karsten Hilse · AfD
Ohne die Menschen zu fragen, was sie davon hielten, wohl wissend, dass es durch die Neuansiedlung Probleme mit der Landbevölkerung geben würde, haben Sie das Experiment Wolf begonnen. Auch hier gab es die Mitwirkung der Leitmedien, die den Wolf als niedliches und in der Wildnis lebendes Kuscheltier darstellten. Wölfe s
15. Rede · Carsten Träger · SPD
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Geschätzter Kollege Hilse, ist Ihnen aufgefallen, dass die Lacher über Ihre Ausführungen nicht nur aus den Reihen der anderen Fraktionen gekommen sind, sondern dass Sie auch für große Erheiterung in Ihrer eigenen Fraktion gesorgt haben? – Das kann man dann i
16. Rede · Carsten Träger · SPD
Die Schäfer bitten seit Jahrzehnten um mehr Unterstützung, und sie sind selten erhört worden. Das sollten wir ändern. Ich bitte um Zustimmung zu dem Antrag. Vielen Dank.
17. Rede · Frauke Petry · Fraktionslos
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Richtig und gut ist, dass wir heute über den Wolf diskutieren. Aber der Antrag der Koalition bleibt weit hinter den Erwartungen der betroffenen Menschen – ich rede nicht nur von den Weidetierhaltern, sondern vor allen Dingen von den Menschen, die in Re
18. Rede · Frauke Petry · Fraktionslos
Der Antrag täuscht auch nicht darüber hinweg, dass Sie sich mit den realen Problemen der Menschen, die in Deutschland bereits mit dem Wolf oder mit Wolfsmischlingen leben müssen, nicht auskennen. Für sie ist er geradezu ein Schlag ins Gesicht. Tatsache ist – das ist in der Anhörung zum Ausdruck gekommen –: Wir wissen