Tagesordnungspunkt 28 · 20. Wahlperiode
Bundestagsdebatte vom 08. Juli 2022 · 48. Sitzung
Der Reaktionswert ist eine Heuristik aus protokollierten Zwischenrufen, Lachen, Kommentaren und Zwischenfragen. Er misst weder Qualität noch politische Bedeutung.
Die Ausschnitte dienen der Orientierung. Der Permalink öffnet den vollständigen, maschinell strukturierten Wortlaut.
1. Rede · Philip Krämer · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Philip Krämer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Philip Krämer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Westbalkan und die benachbarten Staaten sind nach wie vor von ethnischen Spannungen betroffen. Nicht erst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine treten die Konfliktlinien und diam
2. Rede · Knut Abraham · CDU/CSU
Knut Abraham CDU/CSU Knut Abraham (CDU/CSU): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Balkan schaut sehr genau nach Berlin. Von hier aus sind zu unserer Regierungszeit die richtigen und die wichtigen Initiativen für den Südosten Europas ausgegangen. Damit meine ich vor allem den im Kontext der
3. Rede · Adis Ahmetović · SPD
Adis Ahmetovic SPD Adis Ahmetovic (SPD): Gleich vorweg: Herr Abraham, auch über eine lieblose Zustimmung würden wir uns gleich sehr, sehr freuen. (Knut Abraham [CDU/CSU]: Kommt!) – Sehr gut. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! „Von allem, was der Mensch baut und aufbaut, gibt es nichts Besseres und W
4. Rede · Rüdiger Lucassen · AfD
Rüdiger Lucassen AfD Rüdiger Lucassen (AfD): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Nach zehn Jahren schickt die Bundesregierung deutsche Soldaten zurück nach Bosnien. Warum? Weil man 27 Jahre nach dem Abkommen von Dayton immer noch berechtigte Sorge haben muss, dass eine Parlamentswahl den ganzen Balkan anzündet. 27
5. Rede · Thomas Hacker · FDP
Thomas Hacker FDP Thomas Hacker (FDP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Jeder, der schon einmal in Sarajevo und Bosnien und Herzegowina war, kommt mit intensiven, mit überwältigenden Eindrücken zurück. Neben den Rosen von Sarajevo – mit rotem Harz gefüllten Granatkratern, die der Opfer des
6. Rede · Zaklin Nastic · Die Linke
Zaklin Nastic DIE LINKE Zaklin Nastic (DIE LINKE): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Es wird einem schon angst und bange, (Konstantin Kuhle [FDP]: Ja, mir auch! Das stimmt!) wenn man bedenkt, dass die Ampelkoalition ausgerechnet auf den Balkan wieder deutsche Soldaten entsenden will. (Armin Schwarz
7. Rede · Adis Ahmetović · SPD
Adis Ahmetovic SPD Adis Ahmetovic (SPD): Ich möchte diesen Tagesordnungspunkt nicht in die Länge ziehen; aber ich wurde direkt angesprochen und möchte darauf kurz eingehen. Frau Nastic, wir haben heute den 8. Juli, drei Tage vor dem 11. Juli. Am 11. Juli 1995 begann der Genozid in Srebrenica. Ich warte seit Monaten, se
8. Rede · Zaklin Nastic · Die Linke
Zaklin Nastic DIE LINKE Zaklin Nastic (DIE LINKE): Herr Ahmetovic, zum Ersten habe ich in meiner Rede gesagt, dass wir mit Herrn Dodik und seinem Nationalismus nichts zu tun haben möchten. (Beifall bei der LINKEN) Das habe ich gesagt. Sie haben das vielleicht überhört. (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Zuhören ist nic
9. Rede · Marja-Liisa Völlers · SPD
Marja-Liisa Völlers SPD Marja-Liisa Völlers (SPD): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Wehrbeauftragte! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mehr als 30 Jahre nach Beginn der Balkankriege entscheiden wir heute als Deutscher Bundestag über die Wiederaufnahme der Bundeswehrbeteiligung an der EU-Mission EUFOR Alth
10. Rede · Thomas Silberhorn · CDU/CSU
Thomas Silberhorn CDU/CSU Thomas Silberhorn (CDU/CSU): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina am 2. Oktober sind ein ganz wichtiger Fixpunkt. Es gab Verzögerungen; die Wahlen wurden nicht ausreichend und nicht rechtzeitig budgetiert. Deswegen war es richtig und offenkundig n
11. Rede · Christian Petry · SPD
Christian Petry SPD Christian Petry (SPD): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Boris, Mladen, Mrafi, Goran, Marco und Bronko sind sechs junge Männer, die 1996 in meinen Heimatort Welschbach, 1 200 Einwohner, kamen, geflüchtet aus Vares, nördlich von Sarajevo. Sie haben mir erzählt, dass sie sich gar keine