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11. Sitzung
Donnerstag, 1. Februar 201819. Wahlperiode, 11. SitzungFamiliennachzug auch zu subsidiär Schutzberechtigten ermöglichen
7 VermerkeReaktionswert: hoch184 Wörter Zwischenfrage Im Protokoll lesen

Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich stelle ein sehr begrenztes Demokratieverständnis bei Frau Göring-Eckardt fest – ein sehr begrenztes.

Ihre Gesprächsbereitschaft gilt offenbar nur für Menschen, die Ihrer Meinung sind. Demokratie lebt aber von verschiedenen Meinungen. Deswegen ist die AfD hier im Deutschen Bundestag. Wir sind drittstärkste Kraft geworden, damit Pluralismus endlich auch wieder in diesen Deutschen Bundestag einzieht.

Beifallbei der AfD

Nehmen Sie doch mal die Hand aus der Tasche!

Frau Göring-Eckardt, ich finde es armselig, wenn Sie wie ein Bundestagsküken jegliche Zwischenfrage einer Fraktion ablehnen.

Zurufvom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Unverschämt!

Ich finde es armselig. Es ist ein Zeichen von mangelnder Kollegialität in diesem Hohen Hause.

Ich spreche jetzt ein sehr unangenehmes Thema an, weil es die Menschen in unserem Lande bewegt. Ich frage: Wer ist Familie?

Das definieren Gott sei Dank nicht Sie!

Wer gehört zum Beispiel nach Ihrer Auffassung, Frau Göring-Eckardt, zur Familie? Gehört dazu auch die Zweitehefrau? Gehört dazu die Zweitehefrau wie in Pinneberg, wo im Rahmen des Familiennachzugs bewilligt wurde, dass die Zweitehefrau eines Syrers nach Deutschland kommen durfte? Es ist unglaublich. Mittlerweile sind es zwölf Menschen, die auf Kosten der Steuerzahler unseres Landes in Pinneberg sind, weil Polygamie ermöglicht wird. Polygamie darf in Deutschland keine Zukunft haben.

Beifallbei der AfD

Vielleicht kann man ihm erst mal die Geschäftsordnung erklären!

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