Liebe Frau Kollegin Haßelmann, ich stelle mit Bedauern fest, dass Sie versuchen, diese Frage parteipolitisch zu diskutieren.
Ich möchte nicht wissen, wie Ihre Reaktion wäre, wenn von einer Reduzierung der Zahl der Staatssekretäre ausgerechnet der Energiestaatssekretär betroffen wäre. Es argumentiert jeder so, wie es seiner Interessenlage entspricht. Ich mache mich davon gar nicht frei.
Ich bin seit 25 Jahren Abgeordneter, und ich trage Verantwortung für vieles Gute, aber auch für manches weniger Gute, das wir gemeinsam in dieser Zeit zustande gebracht haben.
Deshalb ist es meine Hoffnung, dass die Initiative des Bundestagspräsidenten, die vor einiger Zeit bereits begonnen worden ist, gemeinsam mit den Fraktionen zu einer Lösung führt, die für alle Beteiligten akzeptabel ist und die ein klares und erkennbares Signal an die Bevölkerung, an die Wählerinnen und Wähler gibt, dass die Politik Reformen nicht nur von anderen verlangt, sondern selbst zu Reformen bereit ist, auch wenn es ihren eigenen Zuständigkeitsbereich betrifft. Ich kann Ihnen versprechen: Der Bundeswirtschaftsminister wird sich davon nicht ausnehmen lassen. Er wird seinen Beitrag dazu leisten.
Als nächste Fragestellerin hat die Kollegin Kersten Steinke, Fraktion Die Linke, das Wort.