Es geht darum, dass der Bund ein Modell entwickelt, eine Initiative startet, die von den Ländern entwickelt werden soll. Es geht nicht nur um diese 2 500 Plätze. Wir haben zwei weitere Säulen: Das ist die Praxisanleitung, die unterstützt wird, und die Möglichkeit, Weiterqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern zu realisieren, die bereits im Beruf sind.
Ich sage es noch einmal: Das, was wir angeschoben haben, hat bei den Ländern zusätzliche Aktivität generiert. Mittel in Höhe von über 500 Millionen Euro – auch Mittel des Bundes – werden aufgrund des Gute-KiTa-Gesetzes eingesetzt, um die Erzieherinnen und Erzieher zu unterstützen. Natürlich müssen die Bemühungen der Länder weit darüber hinausgehen, um den von Ihnen genannten Bedarf sicher zu decken. Da geht der Appell ganz klar an die Jugend- und Familienminister, an die zuständigen Landesminister, dazu Initiativen zu ergreifen. Das wird nicht von heute auf morgen gehen. Aber der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ist ja auch erst für das Jahr 2025 vorgesehen. Das heißt, es ist noch Zeit, sich entsprechend vorzubereiten. Daran müssen jetzt eben alle arbeiten.