Nein, wir haben heute noch einen ganz langen Tag vor uns.
Also: In einem zweiten Schritt entlasten wir konkret die Menschen, denen aktuell die steigenden Mieten zu schaffen machen. Deswegen haben wir das Wohngeld eingeführt, und wir haben eine zusätzliche Mietstufe eingeführt, um sehr teuren Wohnungsmärkten gerecht zu werden. Und wir haben erstmals eine automatische Anpassung des Wohngeldes an die Einkommens- und Mietpreisentwicklung eingeführt.
Wir lösen drittens das Problem auch langfristig, indem wir den Neubau von bezahlbarem Wohnraum fördern. Ich möchte auch Beispiele nennen: Wir haben zum Beispiel 5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt für den sozialen Wohnungsbau. Das müssten wir nicht als Bund – das ist Aufgabe der Länder –, aber wir tun es. Ich erwarte jetzt natürlich auch von den Ländern, dass sie diese Gelder für den sozialen Wohnungsbau ausgeben,
zum Beispiel für studentisches Wohnen. Und wir haben für die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus eine Sonderabschreibung eingeführt. Wir haben das Baukindergeld durchgesetzt, gegen erhebliche Kritik. Auch die Kritiker müssen heute zugeben, dass es sehr, sehr erfolgreich ist.
Nur dieser Dreiklang aus Regulierung, Unterstützung und viel Bauen hilft unter dem Strich den Menschen in Deutschland wirklich, die mit angespannten Wohnungsmärkten konfrontiert sind.
Lassen Sie die Schraubenschlüssel zu Hause! Ich lade Sie ein, mit uns konstruktiv an dem Prozess weiterzuarbeiten.
Vielen, vielen Dank.