Es gibt mehrere Sektoren. Wir haben das in fünf bzw. sechs Sektoren eingeteilt. Das fängt zum Beispiel auf dem Acker, bei der Produktion und bei der verarbeitenden Ernährungsindustrie an. Dann geht es weiter mit Außer-Haus-Verpflegung, Gastronomie und Handel. Dann kommen die Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Menge nach werden die meisten Lebensmittel in Privathaushalten entsorgt. Das kennt man auch selbst. Obst und Gemüse werden zum Beispiel am meisten entsorgt.
Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Bundeswettbewerb, der vor allen Dingen Produkte für die Endverbraucher adressiert, noch stärker in die Breite führen. Wir haben vonseiten der Bundesregierung eine sehr erfolgreiche App, die Beste-Reste-App. Mit ihrer Hilfe wird aufgezeigt, wie man mit Resten noch gutes Essen oder sogar ein Menü zubereiten kann.
Der zweite Punkt ist, dass wir in den Schulen und dort, wo Kinder groß werden, dafür sorgen, dass sie mitbekommen, wie wichtig Lebensmittel sind, aber auch, dass man dann, wenn ein Apfel ein bisschen angeplotzt ist, ihn nicht ganz wegwerfen muss etc.
Weiter geht es damit, dass wir uns jetzt dem Sektor der Privathaushalte zuwenden und so versuchen, da zu Lösungen zu kommen, und dann auch miteinander besprechen werden: Was können wir dem Verbraucher und sogar der KMK mit an die Hand geben?