Frau Kollegin Baehrens, vielen Dank. Das ist natürlich ein Thema, das uns in der Gesundheits- und Pflegepolitik in den letzten Monaten intensiv beschäftigt hat. Es soll mehr und nach unserem Willen grundsätzlich besser bezahlte Pflegekräfte geben. Ich bin sehr froh darüber, dass wir in der Altenpflege in wenigen Schritten zu einem Mindestlohn von 2 600 Euro im Monat kommen. Viele liegen darüber, aber für viele Zigtausende, wenn nicht Hunderttausende Pflegekräfte in Deutschland ist das eine deutliche Verbesserung in jedem Monat. Wir alle wissen aber, dass das natürlich die Kosten erhöht und damit auch die Eigenanteile für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen und dass diese Erhöhung – wir haben immer gesagt, wir wollen einen fairen Ausgleich finden – nicht nur von denen zu schultern ist.
Ich habe ja angekündigt – das ist auch weiterhin mein Ziel, vorausgesetzt, die weitere Entwicklung bindet nicht zu viele Ressourcen; das sage ich dazu –, zur Mitte des Jahres Ihnen, dem Parlament, und der Bundesregierung einen Vorschlag zu machen, wie wir zu einem faireren, besseren, planbaren Rahmenwerk bzw. Ausgleich zwischen dem kommen, was Pflegebedürftige und ihre Familien selbst zu tragen haben, und dem, was die Pflegeversicherung und damit die Solidargemeinschaft an Zuschuss und Unterstützung gibt. Ziel ist: Mitte des Jahres.