Herr Kollege, das Maskengebot wurde in der Ministerpräsidentenkonferenz klar formuliert. In der Zwischenzeit haben sich einige Bundesländer dafür entschieden, eine Maskenpflicht einzuführen.
Man muss auch sagen: „Maskenpflicht“ ist ein sehr verkürztes Wort. Ich empfehle die Maske, aber eben auch in Form einer sogenannten Textil- oder Volksmaske, also keine OP- oder FFP2-Maske. Das Thema muss passen, dass wir bei OP- und FFP2-Masken für unser spezielles Personal die Beschaffung sicherstellen. Da sind wir massiv dran; da ist das BMG sehr erfolgreich, zusammen mit dem BMVI, dem BMWi und mit allen, die an dieser Stelle bei der Bundesregierung damit beauftragt sind.
Auf der anderen Seite empfehlen wir natürlich den Bürgerinnen und Bürgern, sich und andere zu schützen. Das ist erst einmal in der ersten Stufe eine Empfehlung.
Ich habe aber meine persönliche Meinung dazu abgegeben, vor allem in Bezug auf die Akzeptanz von ÖPNV. Wenn wir alles an Schutzabständen einhalten, dann werden wir zwar Verkehre haben, aber weniger Plätze, wo sich Passagiere hinsetzen können. Deswegen ist es notwendig, eigene Schutzausrüstung zu haben, um da auch die Akzeptanz beispielsweise von ÖPNV zu erhöhen; denken Sie an den Bus, denken Sie an die Straßenbahn! Ich empfehle das. Das ist meine private Meinung, weil ich das auch so erlebt habe.
Dass die Hemmschwelle fällt, dass man auch eine Maske trägt, freut mich. Keiner braucht sich zu schämen, eine Maske zu tragen; denn er schützt sich selbst und andere, und ich möchte, dass wir das im öffentlichen Raum – vor allem beim ÖPNV, bei den Transporten – den Bürgerinnen und Bürgern auch so antragen.