Glauben Sie denn wirklich, dass wir in Europa ein 1 000-Milliarden-Euro-Programm umsetzen können? Es geht um 3 Milliarden Euro, lieber Herr Kollege. Ich habe hier die Liste, in der titelscharf steht – es sind 70 oder 80 Einzeltitel, runtergebrochen bis auf 100 000 Euro –, wo was wer wann bekommt: Testkits, Labore, Krankenhäuser. In der ganzen Vielfalt sind wir unterwegs, und zwar nicht nur im Gesundheitsbereich; es geht auch um Ernährungssicherung.
Diese Pandemie ist eine Hungerkrise geworden. Es kann in vielen Regionen kein Saatgut mehr ausgebracht werden. Es kann nicht mehr geimpft werden, weil die Transportwege geschlossen werden. Wir müssen Staaten stützen. Der Libanon mit 1,5 Millionen Flüchtlingen steht vor dem Staatsbankrott. Überall dort leisten wir Unterstützung – direkt und indirekt über internationale Organisationen.