Herzlichen Dank, Herr Präsident, für die Freundlichkeit. – Wenn ich an diesem Punkt noch einmal nachfragen darf, verehrter Herr Minister. Die DPR kann das nicht, was sie hätte tun müssen, weil das nicht ihr Auftrag ist, weil sie keinen körperschaftlichen Status hat, weil sie eine ganz kleine Truppe ist, die einen Vertrag hat, in dem steht, was sie kann. Das, was nach diesem „FT“-Bericht indiziert war, nämlich eine forensische Prüfung in diesem Unternehmen mit internationaler Vernetzung und allem, was dazugehört, ist nie ihr Job gewesen. Insofern war die Entscheidung der BaFin immer falsch, der DPR – sie braucht acht Monate für eine Prüfung – einen Job zu geben, den sie definitionsgemäß nicht erledigen kann. Würden Sie das auch so sehen und vielleicht die Meinung teilen, dass die BaFin damals unmittelbar mit ihrem eigentlichen hoheitlichen Anspruch und ihren Möglichkeiten hätte einschreiten müssen?
Bitte kommen Sie nicht mit der Nummer, sie hätte das nicht gedurft, weil sie erst die DPR hätte nehmen müssen. Es gibt so viele professorale Aussagen darüber, dass die BaFin sofort hätte handeln können, dass man darüber nicht anders denken kann. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat das, was ich gerade behauptet habe, ebenfalls bestätigt.