Vielen Dank. – Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es gibt Leute, denen ist es viel zu viel, was wir hier tun. Es gibt viele, die sagen: Es ist viel zu wenig, was wir hier tun. – Aber Fakt ist: Dass überhaupt etwas vorangeht, dass wir vor Ort helfen, dass knapp 3 000 Menschen aus Griechenland zu uns kommen, das ist einzig und alleine auf das Engagement und den Druck der SPD in dieser Bundesregierung zurückzuführen.
Und mehr als das: Wir dürfen nicht immer nur tätig werden, wenn es brennt – das ist ein Sprachbild, das traurige Realität geworden ist in der letzten Woche –, sondern wir brauchen langfristig tragfähige Lösungen. Diese Konzepte haben wir vorgelegt, und es ist gut, dass sie immer mehr Anhängerinnen und Anhänger finden. Die Bundeskanzlerin hat sich in der vergangenen Woche ebenfalls positiv dazu geäußert, dass wir die Asylzentren in Europa unter europäische Verantwortung stellen müssen. Wir müssen gemeinsam sicherstellen, dass europäisches Recht und europäische Standards sichergestellt werden.