Frau Merkel, im Prinzip bestätigen Sie ja doch meine Frage – und das ist ja eigentlich auch die der russischen Seite –, dass es sehr wohl einen Neustart der Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern braucht. Welchen Platz nimmt denn für Sie oder auch für die Bundesregierung Russland im strategisch autonomen Europa aktuell ein? Und unterstützt die Bundesregierung das unter anderem von Präsident Putin und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer vorgeschlagene – das haben wir in Gesprächen mitgeteilt bekommen – Konzept eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok?