Ich bin, jetzt mal von unserem deutschen Vorschlag ausgehend, der sicherlich auch zu den ersten in der Europäischen Union gehört, sehr froh, dass wir einen großen Teil für Klimafinanzierung ausgeben. Es waren, glaube ich, 37 Prozent gefordert; jetzt sind wir bei über 40 Prozent. Wir haben für die Digitalisierung einen höheren Betrag zur Verfügung, als erwartet wurde. Wir haben auch für soziale Folgen der Pandemiebekämpfung einen Posten und für die Verbesserung unseres Gesundheitswesens. Ich glaube, alles in allem setzen wir die richtigen Schwerpunkte.
Was mir ganz besonders wichtig ist: Wir haben auch finanzielle Beträge bereitgestellt, um deutsch-französische Projekte voranzubringen. Ich habe mit dem französischen Präsidenten verabredet, dass wir in den Bereichen künstliche Intelligenz, Mikroelektronik und anderen, wie Cloud-Computing und Wasserstoffstrategie, gemeinsame Vorhaben entwickeln und diese dann aber auch als europäische Projekte von großer Bedeutung – Stichwort: IPCEIs – anbieten, sodass sie auch für andere Länder offen sind. Wir werden anschließend an die Agenda „Zukunft für Fessenheim“ hier auch Ansiedlungen haben, die gerade dieser Region, der deutsch-französischen Region, helfen. Andi Jung und andere haben dafür gearbeitet. Insofern freue ich mich, dass es uns mit Frankreich gemeinsam gelungen ist, über unseren eigenen Beitrag noch Gelder im Haushalt zu reservieren, die deutsch-französischer und damit europäischer Zusammenarbeit dienen.