Danke, Frau Abgeordnete. – Mit dieser Thematik beschäftigen wir uns schon lange und haben auch schon einiges an Geld für Kampagnen ausgegeben. So sind wir Menschen: Wir haben nur eine gewisse Aufnahmefähigkeit für Kampagnen. Jetzt haben wir die Kampagne zu AHA und den Coronaregeln, zur Prophylaxe.
Wir haben in Tageszeitungen in Grenzregionen in verschiedenen Sprachen – auch in der Landessprache der Länder, wo wir ein hohes ASP-Ausbreitungsgeschehen haben – Anzeigen geschaltet, was die Biohygienesicherheit anbelangt – Stichwort: keine Wurst über Landesgrenzen hinweg mitbringen. Ich habe mit Jens Spahn zusammen Pflegekräfte angeschrieben: Auch wenn es noch so gut gemeint ist, sollen sie keine Wurst aus ihren Ländern als Geschenke mitbringen. Wir haben die Jäger kontaktiert. Wir haben die Bundeswehr kontaktiert. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer hat es sehr intensiv kommuniziert; denn Sie wissen ja, dass zum Beispiel das Geschehen in Belgien, die Übertragung in den Wäldern, über Stiefel passiert ist.
Da sind wir massiv an Kampagnen dran. Wir versuchen es zielgerichtet. Es geht natürlich immer mehr; aber der Mensch ist nur begrenzt aufnahmefähig, wenn vieles auf ihn einströmt.