Herr Müller, es ist wie immer: Man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Ich will erst mal sagen: Wir haben uns als Bundesregierung dazu entschlossen, an dieser Stelle aus Steuergeldern die Krankenkassen entsprechend zu unterstützen und einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Unternehmen, die Wirtschaft das alles weiter schultern können, und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ermöglichen, dass sie eben nicht Homeoffice und Homeschooling miteinander vereinbaren müssen. Das ist ein großer Unterschied – ich sage es noch mal – zum letzten Jahr, und ich denke, diese Regelung kommt den Eltern entgegen. Niemand ist verpflichtet, sie in Anspruch zu nehmen, aber es gibt diese Möglichkeit. Das ist, glaube ich, ein ganz wichtiges Signal.