Ja, Kollege Henke, das mache ich gerne.
Zuerst einmal: Die Impfstoffmenge, die wir zu erwarten haben, wird schon im zweiten Quartal deutlich anders sein. Wir sehen ja jetzt schon, dass die Mengen so steigen, dass die Kapazitäten entsprechend nachziehen müssen. Das heißt also: Mit dem, was an Produktionskapazität vorhanden ist, dürfen wir im zweiten Quartal auch deutlich mehr Menge erwarten.
Dazu trägt zum Beispiel das Werk von BioNTech in Marburg bei, das wir – auch ich persönlich –, das Bundesministerium für Gesundheit wie auch die Hessische Landesregierung, intensiv begleitet haben – vom ersten Tag an, hätte ich beinahe gesagt, im August –, was auch die Regulatorik angeht, was ein schnelles Zulassungsverfahren angeht.
Hätten wir im August nicht damit begonnen, zu unterstützen, würde es wahrscheinlich jetzt im März nicht losgehen können. Der Aufbau von Impfstoffproduktion ist ansonsten eher etwas von Jahren. Das zeigt, dass es Sinn macht, für die Zeiten, die noch kommen – keiner von uns weiß, wie viele Folgeimpfungen wir möglicherweise brauchen und ob wir mit Blick auf Mutationen weitere Impfungen brauchen –, frühzeitig Produktion aufzubauen.
Mein nächster Termin nach diesem wird eine Abstimmung auf Ministerebene mit dem Wirtschafts- und dem Finanzminister genau zu dieser Frage sein.