In der Tat warnt uns die Wissenschaft davor, dass es sogenannte Escape-Mutationen gegeben kann, also Virusvarianten, wo der Impfstoff schlechter oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr wirken würde – wobei die Wissenschaft auch sagt: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr skalierbar, also die Wahrscheinlichkeit, dass es gar nicht mehr wirkt, ist eher gering. – Dass es eine geringere Wirkung gibt, sehen wir ja jetzt schon bei manchen Mutationen. Deshalb kann es sein, dass im Laufe der Zeit die Impfstoffe angepasst werden müssen und dass dann Nachimpfungen erforderlich werden.
Deshalb haben wir auch einen Stab Impfproduktion aufgebaut. Nachdem jetzt klar ist, dass wir in den nächsten zwei Monaten sehr viel Impfstoff haben werden, um die aktuelle Impfkampagne abzuschließen, werden wir nicht mit dem Produktionsaufbau aufhören, sondern wir steigern die Produktionskapazität, insbesondere für mRNA-Impfstoffe, auch noch mit Produktionsbeginn viertes Quartal dieses Jahres, erstes Quartal des nächsten Jahres. Wir sichern uns entsprechende Produktionskapazitäten, damit wir – falls eine solche Situation eintritt und Nachimpfungen erforderlich werden – dann zu einer deutlich schnelleren Verfügbarkeit von Impfstoff kommen als in dieser ersten Kampagne.