Zum Inhalt springen
211. Sitzung
Mittwoch, 24. Februar 202119. Wahlperiode, 211. SitzungHass und Hetze gegen LSBTI wirksam bekämpfen
13 VermerkeReaktionswert: hoch509 Wörter Im Protokoll lesen

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Grünen behaupten, Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle würden in Deutschland Opfer von Hass und Hetze. Ist das wirklich der Fall?

Ja! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Unsere westlichen Gesellschaften sind – das darf man sagen – die sexuell liberalsten der Welt; Deutschland ist da ganz vorn mit dabei. Schwule und Lesben sind längst Minister, Vorstands- oder Parteivorsitzende, heiraten ihre Partner und leben zu Recht ein selbstverständlich freies Leben, wie alle anderen Bürger auch.

Gibt es dennoch bösartigen Schwulenhass mitten unter uns? Den gibt es.

Ich zitiere: Homosexualität sei eine widerliche Perversion, die man verfluchen und bekämpfen muss. – Wer sagt so was? Ali Erbas, Leiter der türkischen Religionsbehörde und Chef von fast 1 000 Moscheen in Deutschland.

Jetzt geht’s wieder los!

Die Predigten in deutschen Moscheen, jeden Freitag vor Millionenpublikum, werden oft von den schlimmsten Schwulenhassern geschrieben. Das stört die Grünen überhaupt nicht; sie lügen das weg. Wie scheinheilig ist das denn, meine Damen und Herren?

Eine der weltweit höchsten Autoritäten der Muslime überhaupt, der Präsident der Al-Azhar-Universität in Kairo, hetzt, Homosexualität sei eine schlimme Krankheit, die bekämpft werden müsse. Keine muslimische Gesellschaft könne Homosexualität erlauben. – Meine Damen und Herren, solche Angriffe sind ekelhaft und brandgefährlich. Das muss hier gesagt werden.

Beifallbei der AfD

Aber bei solchen Sätzen islamischer Autoritäten hören die Linksgrünen weg.

So ein Quatsch! Hören Sie auf, zu lügen!

Auch die Evangelische Kirche und einige ihrer obersten Funktionäre wie Bedford-Strohm oder die Grüne Göring-Eckardt haben diesen Schwulenhasser offiziell zum Kirchentag eingeladen, die AfD – größte Opposition im Deutschen Bundestag – aber ausgeladen. Das zeigt die ganze Heuchelei der Linksgrünen, meine Damen und Herren.

Wissenschaftliche Studien der Berliner Humboldt-Universität zeigen erschreckende Zahlen: 60 Prozent der Muslime in Europa lehnen Homosexuelle ab. Kein Wunder bei den Vorbildern in der islamischen Welt.

Bei der AfD sind es ja wahrscheinlich 100 Prozent!

Im schiitischen Iran oder im sunnitischen Saudi-Arabien werden Homosexuelle an Baukränen aufgehängt oder von Hochhäusern gestürzt.

Und was sagen die Grünen zu all dem? Gleich zwölf Forderungen stellen Sie in Ihrem Antrag, aber keine einzige erwähnt den Islam oder derartige Probleme. Auch in Ihrem Grundsatzprogramm auf 130 Seiten taucht der Islam nur mit einem Satz auf: Der Islam gehört zu Deutschland. – Das ist der einzige Satz.

Meine Damen und Herren, wir glauben nicht, dass der Islam zu Deutschland gehört. Die Grünen und Linken glauben das schon, und dieser Glaube reicht bis tief in die CDU, bis tief ins Kanzleramt hinein. Das ist der Unterschied zwischen uns und Ihnen, meine Damen und Herren.

Beifallbei der AfD

Daran, wie Sie diese ganzen Aggressionen und Attacken ausblenden, sieht man: Es geht Ihnen doch gar nicht um Hass und Hetze.

Worauf zielen dann aber Ihre Anträge in Sachen Gender-Gaga, Transsexuelle, Homosexuelle, Migranten, People of Color, Black Lives Matter usw.? Hinter allem steht die neue Identitätspolitik der Linksgrünen: Klassische, tief bewährte, tief verinnerlichte Identitäten wollen Sie auflösen – allen voran die nationale Identität, vor allem die der Deutschen. Die Nation, unsere Heimat, das über Jahrhunderte gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl sollen aufgelöst und ersetzt werden durch ein neues, wirres Babylon, ein Flickwerk aus grellen Minderheitsidentitäten und einem großen, irren Regenbogenfahnenwerk.

Beifallbei der AfD

Sie bejubeln die Unterschiede, wir wollen Zusammenhalt. Sie fordern Vielfalt, wir wollen Gemeinsamkeit.

Einfalt! Sie wollen Einfalt!

Sie wollen bunt sein, wir wollen Heimat.

Beifallbei der AfD
Beifallbei der SPD

Ähnliche Reden