Herr Kollege Krischer, es ist nichts schiefgelaufen. Erst einmal ist der Betriebsstart der Autobahn GmbH zum 1. Januar 2021 umgesetzt worden, und zwar so, wie das Gesetz in der letzten Legislaturperiode den Auftrag gegeben hat. Wir haben damit die größte Reform in der Geschichte der Autobahn umgesetzt. 10 500 Mitarbeiter sind zum Bund gekommen. Wir haben beispielsweise mit einer Fehlerquote von gerade mal 0,1 Prozent die Löhne pünktlich ausgezahlt. Wir haben die IT-Systeme reformiert. Wir haben es so an den Start gebracht, dass wir auch das Schneechaos in den letzten Wochen mit der Expertise von über 10 000 Mitarbeitern gut meistern konnten. Ich bin stolz darauf.
Ich war auch bei der Autobahnmeisterei Michendorf, habe mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geredet. Die haben mir auf meine wiederholte Nachfrage: „Gibt es Kritik an der Reform?“, gesagt: Nein, die gibt es nicht. Wir sind sehr glücklich, beim Bund zu sein.
Sie wundern sich jedoch über manche Berichterstattungen.
Zum Haushaltstitel: Sie wissen ja genauso wie ich – aber das will ich noch mal unterstreichen –, dass die Verwaltungskosten, die dort ausgewiesen sind, mehr umfassen als die Betriebskosten. Da sind ja Planungen drin, da ist die Umsetzung drin, da ist IT drin. Da ist alles zusammengefasst. Ich gebe zu – wie im Haushaltsausschuss dargestellt –, dass dieser Posten besser aufgeschlüsselt werden muss. Dann hätten sich diese Fragen von Ihnen erübrigt.