Es geht einerseits um das, was in der jeweiligen Einheit vor sich geht. Ich glaube, wenn es Tests in der Außengastronomie gibt, wenn es dort auch Platzvergabe usw. gibt, man also reserviert, dann ist das in der Tat mit einem sehr geringen Risiko behaftet. Deshalb haben wir ja auch gesagt, dass dort, wo 14 Tage nach Öffnung des Click-and-Meet die Inzidenz konstant bleibt, die Außengastronomie geöffnet werden kann. Das ist ja ein Teil unseres Öffnungskonzepts und nicht eine Maßnahme, die irgendwie in die Ferne geschoben ist. Jetzt haben aber leider mindestens zehn Bundesländer Inzidenzen über 100. Bei wachsenden Inzidenzen und einem R-Wert über 1 sagt uns das Robert-Koch-Institut sowieso, dass man da mit solchen Öffnungen vorsichtig sein muss.
Man muss immer die Gesamtheit der Bewegung im Auge haben. Es bleibt ja nicht dabei, dass man einfach an einem Tisch sitzt. Man muss dahin, man muss zurück. Danach passiert was, davor passiert was. Die Gesamtheit dieser Bewegung muss eingeschränkt werden, wenn wir im exponentiellen Wachstum über 100 sind.
Das ist aber Teil unseres Öffnungskonzepts, und zwar nicht unter „ferner liefen“, sondern ziemlich bald nach Click-and-Meet. Und ich glaube, dass in Rheinland-Pfalz die Außengastronomie öffnet, in Schleswig-Holstein auch in einigen Kreisen – ich weiß es nicht genau –, jedenfalls in Kreisen, in denen die Inzidenz unter 50 liegt. Es ist also nicht so, dass es das in der Bundesrepublik im Augenblick nicht gibt.