Danke für die Nachfrage. – Impfstoffentwicklungen sind Hochrisikoprojekte, und daher muss man eben auch immer Rückschläge verkraften. Deswegen haben wir im letzten Sommer immer, wenn wir gefragt worden sind, wann wir denn mit einem Impfstoff rechnen, darauf hingewiesen: Wenn wir im Sommer des Jahres 2021 einen Impfstoff haben, sind wir richtig gut. Wir wussten, weil das Risiko eben relativ hoch ist, um die Gefahr, einen Rückschlag zu erleben und dann mit einer Studie von Neuem beginnen zu müssen.
Deswegen haben wir für unser 750-Millionen-Euro-Programm ganz klare, eindeutige Meilensteine vorgegeben. Immer erst dann, wenn ein Meilenstein erreicht war, konnte der nächste Schritt der Entwicklung gemacht werden. Wir haben denen, die wir gefördert haben, niemals das ganze Geld auf einmal gegeben, sondern wir haben sie Schritt für Schritt eng begleitet. So haben wir eben für den Staat das Risiko beherrschbar gehalten.