Das sehe ich überhaupt nicht so. Wir sind mit der chemischen Industrie im Gespräch, weil wir natürlich um die Herausforderungen wissen, denen sie gegenübersteht. Auf der anderen Seite stelle ich gerade in der chemischen Industrie und in dem Innovationsökosystem, das wir mittlerweile in diesem Bereich haben, sehr wohl fest, dass bei allen die Bereitschaft besteht, sich unter dem Prinzip „Energie muss bezahlbar und effizient bleiben“ auf den Weg zu machen, um den Klimawandel am Ende bewältigen zu können.
Da bin ich sehr, sehr froh, weil das nicht immer so gewesen ist. Aber wir haben in den letzten Jahren an Netzwerken gearbeitet, um zum Beispiel beim Thema Wasserstoff und bei all den Fragen, die natürlich auch für die chemische Industrie interessant sind, hinterher in der Praxis voranzukommen. Wir haben sehr viele Forschungsprojekte in dem Bereich dazu, um das Ganze auch machbar zu machen.
Natürlich ist das eine Aufgabe, und natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber ich bin froh, dass heute die Bereitschaft besteht, sich mit der Industrie gemeinsam auf den Weg zu machen.
– Das ist ja auch eine Sicht auf Unternehmen.