Liebe Frau Christmann, das weise ich entschieden zurück, weil wir in der Batterieforschung schon heute einen wirklich substanziellen Beitrag leisten. Wir bauen die Batterieforschung seit dem ersten Jahrzehnt der 2000er-Jahre wieder auf. Wir haben eine sehr leistungsfähige Batterieforschung in Deutschland.
Wir stellen auch fest, dass durch die Diskussionen und durch unsere Initiativen mittlerweile auch die industrielle Seite sehr bereit ist, wieder eine eigene Batterieproduktion aufzubauen. Ich denke schon, dass das im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass wir über unsere Initiativen, über unsere langfristigen Maßnahmen wesentlich zu dieser Aufbruchstimmung beigetragen haben. Ich kann mich noch an erste Diskussionen erinnern: Da wollte keiner auf der Industrieseite an das Batteriethema so richtig ran. Insofern ist doch eine Menge passiert, auch abseits der Forschungsfertigung Batteriezelle.
Die Forschungsfertigung Batteriezelle ist im Laufe der Zeit, in der diese kleinteilige Konzeptionierung stattgefunden hat, erweitert worden. Deswegen haben wir jetzt das ganze Bauprojekt in zwei Teile geteilt: Der erste Abschnitt wird pünktlich zu 2022 in den Betrieb gehen, und der zweite Teil wird bis 2025 fertiggestellt. Er sollte ursprünglich bis 2026 fertiggestellt werden. Wir sind also sogar ein Jahr früher dran. Wir haben jetzt nur zwei Teile aus dem Projekt gemacht, weil es größer wird, weil mittlerweile auch das Land Nordrhein-Westfalen 180 Millionen Euro dazu beisteuert.