Sie sprechen von Syrien.
Ich spreche vom Krisenbogen Syrien und den umliegenden Ländern, die Großartiges leisten bei der Aufnahme der Flüchtlinge. Ich habe vergessen, die Türkei zu erwähnen, wo wir intensive Kooperationen haben. Das gilt auch für Ägypten, um einmal die Länder zu nennen, die Solidarität üben.
Aber die eigentlich komplizierte und differenzierte Angelegenheit betrifft die Frage der Hilfe innerhalb Syriens. Wie sind die Verhältnisse für die Menschen, die unter dem Assad-System in Syrien überleben müssen? Dazu habe ich vor Kurzem mit dem Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf gesprochen, der Syrien bereist hat und der auch Zugang hat zu den Gefängnissen und zu den schwierigsten Gegenden Syriens. Ich kann Ihnen nur sagen: Es herrschen dramatische, katastrophale Zustände.
Außenminister Maas hat sich im Rahmen der Sicherheitsratspräsidentschaft für eine Ausweitung des Engagements eingesetzt; denn ein einziger humanitärer Zugang ist nicht ausreichend. Deshalb müssen wir an die Staatengemeinschaft, die UN und den Sicherheitsrat appellieren: Lasst die humanitären Organisationen in Syrien arbeiten. Die Menschen brauchen Überlebenshilfe.