Zum einen ist die Entscheidung für den Erweiterungsneubau bereits deutlich vor dieser Pandemie getroffen worden.
Die Baukosten sind auch nicht deshalb hoch, weil wir besonders luxuriöse Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter dort schaffen, sondern das liegt an ganz vielen Anforderungen, die für ein Kanzleramt gelten, ganz zuvorderst daran, dass aufgrund der baulichen Verhältnisse hier in Berlin-Mitte gefordert war, dass das Gebäude selber sozusagen auf der Grundstücksgrenze steht, das heißt, der öffentliche Publikumsverkehr sich quasi bis an die Außenwand des Kanzleramts begeben kann; es gibt keine Umzäunung dort. Deshalb fließen neben den eigentlichen Dingen, die die Baukosten ausmachen, auch die Sicherheitsbedingungen, die sozusagen in der Bausubstanz verwirklicht werden müssen, um so etwas möglich zu machen, mit ein.
Es ist auch nicht so, dass es dort Luxuswintergärten geben wird. Vielmehr handelt es sich dabei einfach um eine architektonische Fortsetzung der Wintergärten, die es im Kanzleramtsbestandsbau schon gibt.