Herr Abgeordneter Altmaier, es freut mich sehr, von Ihnen diese Zwischenfrage zu bekommen. Ich wundere mich nur darüber, da ich vorgestern unter anderem in der „Westdeutschen Zeitung“ lesen konnte, dass thyssenkrupp, also einer derjenigen, an die sich Ihr Förderaufruf richtet, sagt: Wir würden ja gerne in die Direktreduzierung investieren, wir würden das alles gerne machen, aber das, was Peter Altmaier vorlegt, was diese Bundesregierung vorlegt, ist für uns praktisch nicht nutzbar. – Das genau ist das Problem Ihrer Politik. Es ist wie beim Kohleausstieg: Wir hören schöne Worte von Handlungskonzepten, wir hören Ankündigungen, wir hören von irgendwelchen Gesprächsangeboten zum Klimaschutz, und danach kommt gar nichts mehr.
Das ist auch die Erfahrung, die die Wirtschaft macht. Es ist doch zum Totlachen, dass bei einer CDU-Regierung, bei einem CDU-Wirtschaftsminister die CEOs inzwischen bei den Grünen aufschlagen und sagen: Erlöst uns endlich von diesem Nichtstun, von diesem Stillstand in unserem Land.
Herr Altmaier, das sind die Fakten. Damit haben Sie zu kämpfen. Das ist die Bilanz Ihrer Politik. Sie können nachher noch eine Kurzintervention machen, wenn Ihnen das jetzt nicht reicht. Sie können gerne reagieren; dann setzen wir das fort.
Ich möchte jetzt noch auf Ihren Kabinettskollegen Scheuer zu sprechen kommen. Er ist ja die Krönung des Ganzen.