Vielen Dank. – Zur Zuständigkeit kann ich vielleicht kurz erläutern, dass die Föderalismusreform in Ihre Amtszeit fiel. Ich denke, es war ein Kardinalfehler, die Verantwortung für das Wohnungswesen an die Länder abzugeben. Wir haben es aber für den sozialen Wohnungsbau hier gemeinsam, also alle demokratischen Fraktionen, korrigiert und haben gesagt: Der Bund ist in der Mitverantwortung. – Das Problem ist, dass diese 5 Milliarden Euro über die ganze Legislaturperiode in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Bedarfen stehen, und offenbar sind die Maßnahmen, auch die Mietpreisbremse mit all ihren Ausnahmen und Schwächen, nicht geeignet, die Mietenexplosion zu stoppen und alle Menschen mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Deswegen freue ich mich persönlich sehr, dass es inzwischen eine Initiative gibt, die einen sechsjährigen Mietenstopp fordert, die der Deutsche Mieterbund, die Sozialverbände, die Gewerkschaften und viele Mieterinitiativen unterstützen.
Ich möchte Sie ganz persönlich fragen, ob auch Sie zustimmen würden, dass ein solcher Mietenstopp Mieterinnen und Mietern eine Atempause ermöglichen würde, die sie ausdrücklich verdient haben.