Meine Damen und Herren! Ich kann Sie zunächst beruhigen: Es wird keine Hass- und Hetzparolen von mir geben,
und auch keine Antifa-Sprüche, so wie von Herrn Schulz vorhin. Ich wollte mich kurz sachlich mit der Rede von Frau Merkel auseinandersetzen. „Misthaufen“, Herr Schulz, kommt übrigens in meiner kurzen Ansprache auch nicht vor.
Frau Merkel, ich habe Ihrer Rede zugehört. Ich muss gestehen: Das war die einzige und erste Rede von Ihnen, der ich bisher zugehört habe. Ich muss sagen: Ich hätte die Zeit besser verwenden können, als sie hier abzusitzen.
Zu 80 Prozent Ihrer Rede sind Sie allgemein durch die deutsche, europäische und die Weltpolitik mäandert. Ganz am Anfang haben Sie versucht, sich zu den Verbrechen zu positionieren, die von den Migranten in Deutschland ausgehen. Das waren allgemeine Aussagen, die Sie da getroffen haben. Für mich war das eine Verhöhnung der Opfer, die täglich Ihrer Politik geschuldet sind, der Opfer von Messerattacken, der Opfer von Körperverletzungen und der Opfer von Vergewaltigungen.
Dass Sie sich hier nicht klar und eindeutig positioniert haben und gesagt haben, dass Sie gegen Migrantenkriminalität sind, dass Sie sich hier nicht klar und eindeutig positioniert haben und gesagt haben, Sie sind gegen die Kriminalität, die auf unseren Straßen tagtäglich von linken Spinnern ausgeht, die Menschen angreifen, die Menschen bespucken, die Menschen bewerfen, die Menschen beleidigen,
das lässt tief blicken, Frau Bundeskanzlerin.
Dass Sie sich nicht ganz klar positioniert haben gegen Herrn Steinmeier, der dazu aufgerufen hat, ein Konzert von sogenannten Musikgruppen zu besuchen, die primitivste Hass- und Gewaltpropaganda verbreiten, Frau Merkel, das lässt tief blicken.
Drei Fragen habe ich an Sie. Wer trägt Ihrer Auffassung nach dafür politisch Verantwortung, dass wir hunderttausendfach, millionenfach illegale Einwanderung in Deutschland haben?
Wer trägt Ihrer Auffassung nach dafür Verantwortung, dass wir hunderttausendfach Aufenthalte in Deutschland haben, die beendet werden müssten, Frau Merkel? Wer trägt die Verantwortung für die Zustände, die bei uns auf den Straßen herrschen? Dazu haben Sie kein einziges Wort gesagt.
Am Ende haben Sie gesagt, Sie gehen Schritt für Schritt weiter. Wer in diesem Lande die Verantwortung für die politischen Zustände und die Zustände auf den Straßen trägt, dazu kam von Ihnen nichts, Frau Merkel.