Herzlichen Dank für die Frage. – Wir fördern seit Jahren – auch schon vor der Debatte um die Grenzwerte in den Innenstädten – technologieoffen. Wir gehen nicht nur an die Elektromobilität technologieoffen heran, sondern auch an die Brennstoff- und Wasserstoffzelle. Wir fördern bei den alternativen Antrieben die Forschung zu synthetischen Kraftstoffen. Wir untersuchen viele Dinge, um Ergebnisse hinsichtlich verschiedener Fahrzeuggattungen zu erhalten.
Wer heute schon sagen kann, welche Antriebsart in 15 Jahren schlussendlich führend sein wird, müsste hellseherische Fähigkeiten haben. Deswegen muss sich der Industriestandort Deutschland auch mit allen Möglichkeiten aufstellen. Allein für die Förderung der Elektromobilität hat mein Haus in den letzten Jahren 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.
Wir gehen auf diesem Weg weiter – gerade beim Thema Wasserstoffzelle. Wir fördern die Infrastruktur. Das heißt, wir wollen die Einrichtung von 100 000 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge und von 100 neuen Wasserstofftankstellen fördern, sodass die ganze Bandbreite alternativer Antriebe abgebildet werden kann.
Trotzdem bleiben der Benzin- und Dieselantrieb, aufbauend auf deutscher Ingenieurskunst, immer noch ein Element unserer Mobilität.