Es gibt mittlerweile mehr als 1 000 Studien, die den Zusammenhang zwischen CO 2 -Konzentration, menschengemacht, und Temperaturveränderung nicht herstellen. Wir stochern da total im Dunkeln.
Was ein Kollege von mir im Zwiegespräch mit Ihnen sagt, das weiß ich jetzt nicht. Aber auf keinen Fall verleugnen wir, dass Wetterdaten sich, gerade in letzter Zeit, ändern. Ob man das jetzt Klimawandel nennen muss, weiß ich jetzt nicht; ich bin kein Klimawissenschaftler.
– Sie ja auch nicht, Sie ja auch nicht.
Wir sehen, dass sich Daten ändern, und das verleugnet niemand von uns. Nur gehen wir damit anders um, weil wir keine wissenschaftliche Grundlage haben, zu sagen: Jawohl, der Mensch ist dafür verantwortlich. Das ist ja auch eine gewisse Hybris. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle.
Wir wissen eben viel zu wenig über das Klima. Es gibt, wie ich gerade sagte, viele, viele Faktoren: Wasseranteil in der Luft. Die Erde dreht sich, da kommen die Sonnenstrahlen drauf.
In den Ozeanen, in der Luft gibt es die Umwälzungen. Wir wissen nicht, wie sich die Wechselwirkungen dort darstellen und unser Klima dann entsprechend beeinflussen. Da jetzt wirklich nur einen Aspekt herauszunehmen – 0,04 Prozent CO 2 in der Luft –, das halte ich für eine sehr gewagte These.
Und vor dem Hintergrund, dass wir dort jährlich 30 Milliarden Euro verschwenden, halte ich es doch für verfehlt, so zu verfahren.
Aber kommen wir mal wieder dazu, dass die Energiewende eine Ideologie ist. Die Energiewende geht einher mit Halbwahrheiten der Protagonisten, mit Falschnachrichten und auch mit Lügen.
So wird zum Beispiel gesagt, dass die Stromversorgung hier zu Todesfällen geführt hätte. Das ist nicht der Fall. Genauso hat auch die Bundesregierung gesagt, ihr liegen diesbezüglich keine Anhaltspunkte vor.
Oder die Falschaussage, dass die Stromwende, die Energiewende Arbeitsplätze schaffen würde, stabile Arbeitsplätze. Mitnichten schafft die Energiewende stabile Arbeitsplätze.
Im Gegenteil: Die sind subventioniert durch den Stromkunden. Und sie verdrängen noch Arbeitsplätze in der konventionellen Stromerzeugung.
Wie jede Ideologie kann die Energiewende ihre Ziele nicht erreichen, weil eben auch die Voraussetzungen fehlen. Wir haben keine effektive Möglichkeit, den Zappelstrom zu speichern, auch in 30 Jahren nicht; das ist Physik. Wir haben zwar Power-to-X; aber das ist ein unterirdischer Nutzungsgrad.
Und wir werden sehen: Wenn wir in vier Jahren aus der Kernenergie aussteigen, dann haben wir Versorgungsengpässe. Das ist ja auch schon zugegeben worden im Bundestagsausschuss. Und dann wird uns gesagt: Ja, diese Lücken, die schließen wir jetzt mit Importstrom. Oder: Die schließen wir, indem wir Gaskraftwerke bauen. – Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir haben funktionierende moderne Kohlekraftwerke, die schmeißen wir aber weg und bauen was Neues dahin. – Das ist eine Verschwendung von Volksvermögen.
Wenn jetzt schon klar ist, dass wir aufgrund der Energiewende mehr Strom importieren müssen, dann sehen wir doch ganz klar, dass wir hier Hand an unsere Stromversorgung legen
und dass wir unsere Stromversorgung langsam, aber sicher schrotten. Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen, und hoffen, dass unsere Nachbarn, die auf dem Ast unter uns sitzen, uns mit Strom versorgen. Aber die sägen leider selber an dem Ast,
weil sie die Energiewende genauso vorantreiben. Es ist abzusehen, dass wir aus dem Ausland immer weniger Strom importieren können. Wie gesagt, wir schrotten gerade unsere Stromversorgung. Das ist sehr bedauerlich.
Über die Kosten müssen wir nicht reden: 1 Billion Euro, Tendenz steigend in der Prognose. Wir reden davon, dass die Kilowattstunde demnächst 40, 50 Cent kostet.
– Das sind die Prognosen, wenn die Energiewende denn so weitergeführt wird.
Die Ergebnisse sehen wir: Die ersten Unternehmen verlassen unser Land nur aufgrund der Strompreise,
zum Beispiel Richtung USA, wo sie eine verlässliche Stromversorgung noch haben.
– Die Beispiele sind bekannt.
Aber das Schlimmere ist: Hier in Deutschland haben die Unternehmen nicht mehr die Gewähr, dass die Stromversorgung verlässlich ist. Die Qualität des Stroms nimmt ab:
Es mehren sich Stromausfälle im Millisekundenbereich. Das heißt, die Spannung und die Frequenz kann dieser Zappelstrom auch nicht halten. Schon jetzt gibt es Unternehmen, die klagen, dass ihre hochtechnisierte automatische Produktionsanlage darunter leidet.
Das sind eben die Folgen der Energiewende,
und das, liebe Freunde, wollen wir so nicht.
Wie jede Ideologie hat auch die Energiewende ihren Irrsinn und ihre Schildbürgerstreiche: Da wollen also Professoren Sulfatpartikel in die Atmosphäre sprühen, um die Sonne zu verdunkeln.
Meine Damen und Herren, ich glaube, das steht erst mal für sich.
Der CO 2 -Abdruck der Kernenergie ist fast null; die Kernenergie wird aber bekämpft. Der Diesel hat eine bessere CO 2 -Bilanz als der Elektromotor oder der Benziner, wird aber auch bekämpft.
Und da werden 100 Hektar Wald im Hambacher Forst fast schon kriminell verteidigt, aber kein Hahn kräht danach, dass zum Beispiel allein in Brandenburg die dreifache Menge an Wald abgeholzt wird, um dort Windenergieanlagen aufzustellen.
Was für ein Irrsinn, meine Damen und Herren!
Meine Damen und Herren, Energiepolitik und Umweltschutz geht nicht mit den Grünen – leider! –, sondern nur gegen die Grünen. Das müssen wir feststellen. Wenn es nach den Grünen ginge – das hat mein Vorredner schon gesagt –, dann gäbe es kaum noch einen Flecken hier in Deutschland, der nicht zugebaut wäre.