Danke schön für die Frage. – Herr Kollege, wir hatten in Frankfurt unlängst die nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik. Ich war begeistert von den verschiedenen neuen Ideen und auch davon, dass die Unternehmer nicht lauthals über neue digitale Lösungen reden, sondern sie einfach umsetzen.
Wir sind, was Güter betrifft, nicht nur Exportweltmeister, sondern auch Logistikweltmeister. Das gibt mir Hoffnung, dass nicht nur die Hardware, mit der wir es tagtäglich in unserer Infrastruktur zu tun haben – und damit meine ich nicht nur die Straße –, sondern auch die Software und die vielen Menschen, die in der Logistik arbeiten, die Maschine Deutschland am Laufen halten.
Wir schauen immer auf die Automobilindustrie – ja, das ist die Leitindustrie –, wir müssen aber im gleichen Atemzug auf die Bereiche Maschinenbau und Logistik schauen; denn dort werden in vielen Berufsfeldern viele junge Menschen neu ausgebildet. Hier besteht Fachkräftebedarf. Das heißt, dass wir mit den neuen digitalen Möglichkeiten in eine neue Zeit gehen, in der Deutschland Know-how exportieren kann, und zwar nicht nur, was die Güter betrifft, sondern auch, was die Leistungen betrifft. Damit haben wir wieder den Fuß in der Tür für die nächsten wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten. Das möchten wir gerne durch umfassende Förderung, durch Arbeit in Gremien, aber auch durch umfangreiches wissenschaftliches Arbeiten unterstützen. Hier ist die Logistikbranche über die Verkehrsträger hinweg in Deutschland äußerst gut aufgestellt.