Vielen Dank, Herr Präsident. – Die Frage ist eigentlich ganz einfach und auch sehr kurz. Schauen Sie, Herr Todtenhausen, wenn Sie in den Biergarten gehen und sich ein Maß Bier bestellen – bei Ihnen im Bergischen Land ist es vielleicht ein Pils – und wenn Sie noch eins und noch eins trinken – es werden zwei, drei, vier, fünf –, finden Sie es dann nicht richtig, dass das, was Sie getrunken haben, irgendwie dokumentiert wird? Ich meine, wenn es um die Rechnung geht. Warum soll die Bedienung, die Ihnen die Rechnung bringt und mit einem relativ großen bürokratischen Aufwand – fünf bestellte Biere müssen jeweils aufgeschrieben werden – dokumentiert, was Sie getrunken haben, eigentlich nicht ihre Arbeitszeit aufschreiben dürfen?
Warum ist denn der bürokratische Aufwand für diese Frau höher, wenn sie ihre Arbeitszeit aufschreibt, als wenn sie dokumentiert, was Sie getrunken haben? Wo ist der Unterschied?
Ich kann Ihnen sagen, wo der Unterschied ist: Bei dem einen Fall geht es um Ihren Geldbeutel, und bei dem anderen geht es um den Geldbeutel dieser Frau, und der ist Ihnen egal. Das ist das, was wir kritisieren.